Mehr als Technik!

Wege zur klimagerechten Welt

Der Mitschnitt zum Podium ist online!

Elektromobilität, Wasserstoffstrategie, Energiespeicher – Debatten um Klimaschutz drehen sich meist um die richtige Technik und wie diese „in den Markt“ zu bringen ist. Dem Technikoptimismus auf der einen Seite steht dabei der feste Glauben gegenüber, dass es einer grundlegenden Umgestaltung unserer Wirtschaft und Gesellschaft nicht bedarf.  Beim Podium wollen wir 1. der Frage nachgehen, warum das so ist – dabei spielen unser Verständnis von Technik und Natur ebenso eine Rolle wie unsere Perspektive als Industrienation des globalen Nordens. 2. wird es um die Frage gehen, welche Alternativen es zu einem rein technischem Klimaschutz gibt, und inwiefern gesellschaftliche Veränderungen notwendig sind, um nicht nur geringere Emissionen sondern echte Klimagerechtigkeit zu erreichen. Schließlich wollen wir 3. darüber diskutieren, wie wir zu diesen Veränderungen kommen und was jede*r Einzelne dazu beitragen kann.

Hier die Präsentation vom Anfang.

Referent*innen:

Payal Parekh setzt sich seit ihrem 19. Lebensjahr für den Schutz der Menschen und des Planeten ein – in ihrer Heimat Indien, in den USA und jetzt in der Schweiz, wo sie lebt. Sie hat einen Doktortitel in Klimawissenschaft und Meereschemie vom MIT und der Woods Hole Oceanographic Institution. Sie ist eine Aktivistin mit wissenschaftlicher Expertise. Nachdem sie die Forschung verlassen hatte, arbeitete Payal in Führungspositionen bei verschiedenen internationalen Umwelt-NGOs, während sie gleichzeitig in Basisbewegungen aktiv blieb. Sie glaubt fest an kollektives Handeln und entwirft Kampagnen, die sich stark auf Organisieren, Mobilisieren und Massenaktionen stützen.

Andrea Vetter ist Journalistin und Kulturanthropologin. Sie schreibt, forscht, begeistert, organisiert und backt Käsekuchen für einen sozial-ökologischen Wandel, vor allem als Vertretungsprofessorin am Institut für Designforschung der HBK Braunschweig, das Haus des Wandels in Ostbrandenburg und die Zeitschrift Oya: enkeltauglich leben. Sie interessiert sich dabei besonders für konviviale Technik, alte und neue öko-feministische Ideen, Degrowth und gelingende Muster des Commoning.

Kai Kuhnhenn ist spät-politisierter Umweltwissenschafter. Er war 8 Jahre am Umweltbundesamt im Bereich Klimaszenarien tätig. Seit 2013 arbeitet er im Konzeptwerk Neue Ökonomie an der Schnittstelle von Utopien, Degrowth und Klimagerechtigkeit.

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